Vereinsleitung: BTV-Zukunftswerkstatt 2025

Meggen, 15. März 2025. Verschiedene BTV’ler Zukunftsdenkende haben sich zusammen mit Vertretern und Vertreterinnen aus der Vereinsleitung getroffen und über die nächsten Jahre des BTV Luzerns ausgetauscht.

Das Einturnen:
Wir Turnerinnen und Turner wissen, dass ohne Einturnen und Angewöhnung an den Wettkampfort das Risiko von Verletzungen im Wettkampf steigt und die Wahrscheinlichkeit einer Top-Performance sinkt. So ist es nicht überraschend, dass sich die 17 Angemeldeten – erfreulicherweise in einem super Mix von jüngeren und Erfahrenen BTV-lern – am 15. März sorgfältig vorbereitet zur 2. Zukunftswerkstatt im Gasthaus Badhof in Meggen treffen. Das heisst, sie haben sich mit dem BTV-Mehrjahresplan beschäftigt und ihre Fragen sowie Ideen zum Workshop mitgebracht.

Die Performance:
Die Teilnehmenden betonen in der abschliessende Feedbackrunde, dass ihre zu Beginn abgebildeten Erwartungen erfüllt werden konnten. So berichtet Co-Präsident Beni Boos auf Basis der STV-Vereinsumfrage über die aktuellen Herausforderungen von Schweizer Turnvereinen und lanciert damit eine spannende erste Gesprächsrunde. Danach resultieren auf Basis der Vorbereitungen zur Mehrjahresplanung im Rahmen des Zukunftsdialogs konkrete Ideen, die durch bestimmte Teilnehmende eingebracht und durch sie nun mit Hilfe anderer Teilnehmender weiterverfolgt werden.
Beispiele:

  • Anlässe: Ideen zur Neu- und Weiterentwicklung sowie Terminierung sowohl riegenübergreifender BTV-Anlässe (z.B. Matinee, Vereinsturntag oder Chrampfi-Danki) als auch riegenspezifischer Anlässe mit Mitwirkung interessierter anderer BTV-Riegen (Beispiele: 110 Jahre GETU/KUTU 2027, 10 Jahre MidiMix 2028 oder 50 Jahre H.+M. Studer-Stiftung 2029).
  • Nachfolgemanagement: Konkretisierung der Idee, temporäre Findungskommissionen zu installieren, um die Nachfolgeregelung in den Riegen-Vorständen und der BTV-Vereinsleitung zu sichern. Motto: Von Turnenden für Turnende – Gemeinsam sind wir stark.

Abschliessend fundiert Co-Präsident Peter Senn empirisch die vielen lehrreichen Erfolgsgeschichten und auch die punktuellen Misserfolgsgeschichten, die im Verlauf des Vormittags mit Blick auf Riegen- und Vereinsführung besprochen wurden. Das heisst, er zeigt auf Basis der Motivationsforschung auf, weshalb diese Führungserfolge möglich sind.
Er beantwortet mit Beispielen aus seiner Führungs- und Coachingpraxis nachfolgende Leitfrage: Was können Führungspersonen in den Riegenvorständen konkret tun, damit es ihnen gelingt, den Spass z.B. am Turnen und damit die Motivation sowie die Leistung zu sichern und weiterzuentwickeln.

Und der gemeinsame Gaumenschmaus:
Nach dem intensiven Workshop-Vormittag lädt die Vereinsleitung alle Teilnehmenden im Gasthaus Badhof zu einem veritablen Gaumenschmaus ein. Man kann sich vorstellen, dass dabei die Gespräche intensiv weitergeführt werden, bis sich dann irgendeinmal am Nachmittag die Gruppe auflöst.

Was für ein super Erlebnis dank des eindrücklichen Willens der Teilnehmenden, sich auch zu Gunsten des gesamten BTV riegenübergreifend zu engagieren! Ich bedanke mich bei den Teilnehmenden herzlich im Namen der BTV Vereinsleitung für diesen samstagmorgendlichen Effort. Nun müssen wir den Worten Taten folgen zu lassen – erste Anzeichen von zugesagten Engagements stimmen mich positiv.

Peter Senn, Co-Präsident BTV